Waterloo
Aus Stupidedia
Der Name "Waterloo" einer kleinen Stadt in Belgien lässt deutlich erkennen, dass seine Bewohner, die in der sprichwörtlichen "öden Ebene" leben mussten, sich von jeher nach Wasser sehnten. Im Jahr 1815 sollte dem bis dahin unpopulären Namen ungeahnte Bedeutung beigemessen werden, als der Ort zum Schauplatz der Karriere des französischen Imperialisten Napoleon I. wurde.
[bearbeiten] Napoleon in Waterloo
Napoleon entstammte einer korsischen Bauernfamilie. Da er sich mit einer größeren Anzahl von Geschwistern stets schlecht vertrug, entschloss er sich bereits in jungen Jahren zur Ausbildung zu einem Leutnant der französischen Artillerie. Er hoffte, durch die praktische Anwendung der Ballistik sein Aggressionspotenzial senken zu können. Es gelang ihm auf diese Weise, die militante Szene Frankreichs für sich zu gewinnen und an der Spitze seiner Bewegung, die ihn zum Alleinherrscher erkor, fast ganz Europa zu erobern. In zahlreichen Schlachten zeigte sich Napoleons ausgeprägter Sadismus.
Den Anfang des Endes seiner Karriere markiert der Russlandfeldzug von 1812. Er scheiterte an der offenkundigen Feigheit des russischen Zaren sowie an der Verweichlichung der französischen Soldaten. Die Nachwirkungen soldatischer Dekadenz und Faulheit sind noch heute in der deutschen Bundeswehr zu spüren.
Bereits während der Regierungszeit Napoleons hatten seine Brüder und Schwestern jede Gelegenheit genutzt, die eroberten Gebiete unter sich aufzuteilen. Um ihn endgültig zu stürzen, schmiedeten sie ein Komplott mit mehreren ausländischen Herrschern und hochrangigen französischen Politikern. Anführer der Verschwörung innerhalb des Reiches war Marschall Murat.
Nach dem Sturz, der den Geschwistern übrigens kaum Vorteile einbrachte - die umliegenden Länder nutzten diese Chance, um sich gründlich zu bereichern - wurde Napoleon auf die Insel Elba verbannt. Da man ihm jedoch unvorsichtigerweise eine Jahrespension von zwei Millionen Franc gewährt hatte, war es ihm ein Leichtes, seine Bewacher zu bestechen, nach Frankreich zu fliehen und erneut die Macht zu übernehmen.
Nach baldigem Kriegsbeginn erlag einer der französischen Generäle leider ebenfalls den Bestechungsversuchen der preußischen Regierung und richtete es so ein, dass preußische Truppen während der Schlacht bei Waterloo Napoleon in den Rücken fallen konnten; dieser indessen lauschte ergriffen, wie General Cambronne den Feind mit "Scheiße" charakterisierte. Nachdem Napoleon die Schlacht verloren hatte und auf die kleine Insel St. Helena in Hochsicherheitshaft auf Lebenszeit geschickt worden war, ließen sich mehrere Köche in Frankreich und Belgien von Cambronnes Zitat inspirieren und kreierten entsprechende Gerichte; selbige sind inzwischen glücklicherweise perfektioniert worden. Um diese Gerichte auch symbolisch von der belgischen Speisekarte zu tilgen, wurde frei nach dem Motto "Ort der Ausscheidung" der Name "Waterloo" geschaffen.
Kategorien: Ort | Krieg
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